dialogprozess im Bistum Hildesheim

 

Forum

Diskutieren Sie in unserem Forum über die katholische Kirche

zum Forum »

 

Gemeinden als Orte der Glaubensverkündigung in einer säkularen Gesellschaft

"Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen“ (Mk 16,15). Diesen Auftrag gibt der auferstandene Christus seinen Jüngern. Gott möchte, dass alle Menschen von seiner Liebe erfahren und zum Glauben kommen können. Seit jeher ist daher Mission, ist Glaubensverkündigung eine zentrale kirchliche Aufgabe.

Die Bedeutung dieser Aufgabe ist auch in Deutschland gewachsen. Im Gegensatz zu früheren Zeiten gibt es weniger selbstverständliche Kirchlichkeit, weniger Glaubenswissen, weniger regelmäßigen Kontakt zum kirchlichen Leben. In unserer pluralistischen Gesellschaft ist es nicht mehr die Kirche, die „den Ton angibt“. Sie ist einer von vielen Akteuren. Sie muss überzeugen, sie muss sich „am Markt“ behaupten.

In vielen Gemeinden und kirchlichen Einrichtungen ist das Bewusstsein für den missionarischen Auftrag gewachsen. Dennoch ergeben sich viele Fragen: Wie wird deutlich, dass Christen bereit sind, „jedem Rede und Antwort zu stehen, der nach der Hoffnung fragt, die uns erfüllt“ (vgl. 1 Petr 3,15)? Wie lernen Christen eine Sprache der Glaubensverkündigung, die von denen verstanden wird, die nicht im Rahmen einer christlichen Erziehung groß geworden sind? Welche Möglichkeiten haben die Kirchengemeinden, um im lokalen Umfeld präsent zu sein?