dialogprozess im Bistum Hildesheim

 

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Unsere Kirche ist der Rede wert, weil…

Warum fühlen sich Menschen der katholischen Kirche verbunden? Dafür gibt es viele Gründe – und sie sind wert, mitgeteilt zu werden. Bei einer Postkartenaktion waren die Menschen im Bistum aufgerufen, ihre ganz persönliche Meinung zu schreiben - und das haben sie getan. Ihre Antworten:

 

Unsere Kirche ist der Rede wert, weil…

 

… Kirche eine frohe Botschaft verkündet. Das Wort Gottes gibt uns Sinn und Halt.

Adelheid Näsemann

 

… wir in ihr zu Hause sind

Heinz Werne

 

… sie lebendig und nach allen Seiten offen ist

Resi Scheel

 

… sie mir Geborgenheit gibt

Elke Vogt

 

… sie einer Schatztruhe gleicht, die bis oben hin mit Gottes Liebe und Nähe gefüllt ist, wenn sie wie Jesus allen Menschen mit Herz und offenen Armen entgegengeht.

Angela Teich

 

… ich dort immer jemanden treffe, der mir wichtig ist und dem ich wichtig bin!

Bettina Redemann

 

… in ihr Fragen nach Moral und dem "richtigen" Leben Gott-sei-Dank nicht unmodern werden.

Claudia Eggeling

 

… mir ein Ewigkeitswert wichtig ist.

Jochen-Franz Rickhei

 

… Menschen hier ihre Sehnsüchte thematisieren können.

Rainer Peschke

 

… Gott unter uns ist

Langer

 

… Jesus Christus persönlich dabei ist, denn ich bin Gesandter an Christi statt           

Ernst Riebandt

 

… ich dort in meiner Jugend viele glückliche Stunden verbracht habe

Beate Seifer

 

… ich weiß, wer glaubt ist nie allein und findet Trost

Maria Weßling

 

… ich dort Frieden und Stille einatmen kann, mich Gott sehr nahe fühle.

Hildegard K.-Jung

 

… Gemeinschaft möglich ist und zum Teil auch gelebt wird.

 Angelika Hilken

 

… sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Kultur darstellt, sie uns in wichtigen ethischen und gesellschaftlichen Fragen Richtung gibt und weil ich möchte, dass mein Glaube nicht nur privates Zeugnis bleibt.

 Angela Hennecke

 

… Glaube in der Gemeinschaft lebendig und erfahrbar wird. Wer in unserer Kirche zuhause ist, baut mit daran, dass Wir auf dem Weg bleiben.

 Rita Carl

 

… sie durch die Jahrhunderte die Botschaft Christi verkündet und all die verurteilungswerten Skandale, die seit ihrem Bestehen aufgetreten sind, das nicht verhindern konnten. Ich wünschte mir, dass mehr engagierte Laien nicht nur ihre Wünsche an die Kirche äußerten, sondern auch sich selbst verpflichteten, sich wieder intensiver mit der Botschaft Christi auseinander zu setzen. Nachfolge Christi gilt für alle, ob Priester oder Laie.

 Dorothee Dunker

 

… sie trotz aller Fehler und  menschlichen Schwächen in ihrem  derzeitigen Erscheinungsbild nie aufhören kann, jedem die erlebbare Begegnung mit Jesus Christus anzubieten, zu ermöglichen und zu schenken 

… Kirche der Herr selbst ist

… Kirche Gemeinschaft unter Menschen schaffen soll - kann - ja muss

Hella Tredup

 

…meine polnische katholische Taufe! Nicht von schlechten Eltern

Leon Byszewski

 

…wie bisher Weihnachten, Neujahr, Ostern und Pfingsten. Aber auch täglich als Ort zur Einkehr und Besinnung.

Werner Wagner

 

…sie Jesus Christus verkündet, in dem allein wir Heil und Rettung finden!

Michael  Sperlich

 

…ich Menschen gefunden habe, die wie ich kritisch unterwegs sind und Veränderungen möchten und Freude ausstrahlen.

Christa Marschke

 

… sie der „Brückenschlag“ zum Herzen Gottes ist und bleiben wird, jetzt und in Zukunft.

Christa Schmitt

 

… man geschwisterlich und familiär herzlich miteinander umgeht, beisteht.

Gertrud Klimek

 

… die sakralen Gebäude in ganz Europa einen besonderen kultur- und kunstgeschichtlichen Wert für uns haben und gleichzeitig stets und immer noch Ort der Anrufung Gottes, Ort der Anbetung Mariens sind und waren.

Christina Wegner

 

… sie immer für eine Überraschung gut ist.

Hans-Georg Spangenberger

 

… ich mich in ihr geborgen fühle und sie mir Halt gibt.

Kath. Renneberg

 

… ich in ihr zur Ruhe finde, wenn ich Sorgen habe.

Franz Peters

 

… die Kirche mir einfach gut tut und ich immer wieder Kraft tanken kann! Der Glaube kann eben doch Berge versetzen!

Sabine Rohrmann

 

… ich mich trotz aller „schlimmen“  Verfehlungen,  die innerhalb des Klerus geschehen sind,  an die Kirche glaube, mich in ihr (wie bei einer Mutter) geborgen fühle und darauf hoffe. Dass sie sich mit den dringenden Anliegen der heutigen Zeit auseinandersetzt und Hilfe gewährt.

Andrea Natuschak

 

… Glauben ohne Gemeinschaft (noch) schwerer ist.

Michael Klar

 

ich mich in St. Ansgar Zuhause fühle und Glauben froh macht.

Margareta Schüttler

 

… sie konsequent die Stimme für die Schwachen und Benachteiligten erhebt.

Erika Czerny-Gewalt

 

… ich in meiner Krankheit  Kraft aus meiner Kirche und dem Glauben ziehen kann.

Andy Domogalski

 

… Gott mein Schutz und Heil ist.

Petri, Hamburg

 

mir die Kirche sehr wichtig ist. Ohne meinen Heiland hätte ich mein Leben nicht geschafft.

Katharina Ohlendorf

 

… die Katholische Kirche ganz viele Schätze und ganz viele Spritualität beherbergt! Vor allen Dingen gibt es heutzutage immer noch ganz viele „Wunder“ von denen die Bibel schon früher sprach. Wenn man einmal die Biographien der Heiligen liest, ist man tief beeindruckt. Leider wissen das die wenigsten und die Kirche vermittelt das so gut wie gar nicht.

Frauke Müller

 

... Gott unser Leben bestimmt.

Leon Byszewski, Celle-Witzenbruch

 


Unsere Kirche ist dann der Rede wert, wenn

… Frauen das Priesteramt ausführen dürfen.

Hildeg. Basfeld

 

… die Beschlüsse und Gedanken des II. Vatik. Konzils endlich umgesetzt werden und auch die der Diözesansynode 1968/69.

Hansgünter Natuschak

 

… sie sich bemüht, die Zeit im Sinne Jesu zu gestalten

Renate Baller

 

… wenn sie das Kirchenvolk ernsthaft mit sich reden lässt und ihm zuhört.

Prof.Dr. Erich Stoffers

 

…immer

Michael Klar

 

sie nahe am einzelnen Menschen ist, besonders in schwierigen Lebenssituationen

Heinrich Paquet

 

sie die Botschaft Jesus von der Liebe Gottes versucht zu verkündigen und und zu lehren ohne Dogmen und Hierarchie und Diskriminierung der Frau

Dr. H. Viciano-Gofferje

 

… jederzeit – wenn ich denn bereit bin auch aktiv an Veränderungen mitzuwirken

Annegret Horstmann

 

Das ist ein merkwürdiger Dialogprozess, bei dem ich nur das Gute sagen darf! Eigentlich sollte es doch um die Nöte der Menschen heute und kirchliche Antworten gehen, nicht um Selbstbeweihräucherung.

Leo Oppenstedt